Baumschutz beim Wegeausbau
Im Bereich des Henriette-Hertz-Weges waren umfangreiche Maßnahmen für den Baumschutz erforderlich. Um den Wurzelbereich einer ausgewachsenen Platane nicht zu schädigen und die Vitalität sicherzustellen, wurden auf der Länge von zwölf Metern Wurzelbrücken installiert. Dabei handelt es sich um lastabtragende Konstruktionen, die die Belastungen der Wegefläche über den sensiblen Wurzelbereich hinweg ableiten und so Bodenverdichtungen sowie Wurzelschäden vermeiden. Über dieses Stahlgerüst wurde die Wegepflasterung verlegt. Im Endausbau ist die statische Konstruktion (s. Foto) nicht mehr wahrnehmbar. Der Erhalt des Baumes und damit die Sicherung eines Baumtores an diesem Standort ist im Masterplan als städtebauliches Ziel definiert worden.